Verhalten

Die Erforschung vom Verhalten der Arten untersucht die einzelnen Komponenten, welche die andauernden Wechselwirkungen von Lebewesen mit ihrer Umwelt bestimmen. Lautäußerungen, Rangordnungen, Paarungsverhalten und sogar Bewegungsarten sind nur einige Beispiele. Das Gebiet reicht auch in die Sozialforschung und Psychologie des modernen Menschen hinein. Zum Beispiel äußern sich Aggressionen beim modernen Menschen.
Eine der wichtigsten Fragen auf dem Gebiet besteht in der Unterscheidung von vererbten (Instinkte) und erlerntem Verhalten (Lernen, Konditionierung). Dabei steht die Ursachensuche im Vordergrund. Was löst einen Instinkt aus – den so genannten „angeborenen auslösenden Mechanismus“ (AAM). Wo hemmen sich Verhaltensweisen gegenseitig? Wie dagegen lernen Tiere und Menschen? Die Schlagworte heißen: bedingter Reflex, bedingte Appetenz, bedingte Aversion, Konditionierung und Prägung.

Am Anfang steht für den Verhaltensbiologen die möglichst umfassende Verhaltensbeobachtung einer Tierart, das Ethogramm. Als Produkt der Evolution dient das Verhalten der Anpassung einer Art, muss sich also die Frage nach dem „Wozu“ gefallen lassen. Das „Wie“ führt zu allgemeingültigen Grundlagen des tierischen und damit auch des menschlichen Verhaltens.

Angeborenes//erworbenes Verhalten
Deprivationsexperimente: Unterscheidung genetisch programmiertes Verhalten von erlerntem.
Schlüsselreize lösen ein bestimmtes Verhalten aus: Auslöser
angeborener auslösender Mechanismus (AAM) erkennt Auslöser
Appetenzverhalten: Suchverhalten nach bestimmtem Auslöser
Sensible Phase: Zeitraum, in dem ein Individuum später notwendige Auslöser erlernen kann. –>Prägung
unbedingter Reflex-Reizreaktion angeboren
bedingter Reflex-siehe Konditionierung
angeborenes Verhalten sichert lebensnotwendige Vorgänge ab
erlerntes Verhalten ermöglicht Anpassung an veränderliche Umwelt

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