Ökologie

Die Ökologie befasst sich mit den Wechselbeziehungen der Organismen mit ihrer Umwelt. Welche Einflüsse übt die Umwelt auf Lebewesen aus (abiotische Faktoren)? Was bewirken andere Lebewesen (biotische Faktoren)? Die individuellen Eigenschaften der Komponenten im Ökosystem und ihre Anpassungsfähigkeit entscheiden über ihre Überleben. Wer findet seine ökologische Nische? Der Mensch kann die Vorgänge beurteilen, indem er bei Feldstudien die Entwicklung von Populationen und Lebensräumen analysiert. Doch durch sein eigenes Verhalten, wie beim Einsatz von Schädlingsbekämpfungsmitteln, belastet der Mensch auch die empfindlichen Ökosysteme. Was kann der Mensch mit seinem Wissen über die Ökologie für die Umwelt tun?

Die Unterthemen sind hier:

Faktoren der Ökologie

Faktoren der Ökologie

Reaktionsnorm: grundlegende Reaktion ->genetisch vorgegeben
physiologische Toleranz: Bereich in dem ein Lebewesen lebensfähig ist (in Bezug auf einen Faktor)
ökologische Toleranz: Bereich in dem Lebewesen lebensfähig ist unter Einwirkung von Konkurrenz
stenök: kleiner Toleranzbereich
euryök: großer Toleranzbereich

ökologische Nische:
Jeder Organismus nutzt in einem bestimmten Lebensraum ganz bestimmte biotische und abiotische Faktoren in einer ganz bestimmten Weise („Beruf einer Art“)
-> Summe aller Anforderungen, die eine Art an die Umwelt stellt, um ein Leben zu ermöglichen

Biozönotische Grundprinzipien

  1. Je vielfältiger die Ökologischen Nischen eines Biotops, desto artenreicher Biozönose. (Tropenwälder)
  2. Je extremer die Lebensbedingungen, desto weniger Arten, doch je mehr Individuen sind vorhanden. Organismen dieser Lebensgemeinschaften hochspezialisiert. (Salzseen, Tiefsee)
  3.  Je langsamer und kontinuierlicher sich die Lebensbedingungen in einem Biotop verändert haben, desto artenreicher seine Biozönose. (Korallenriffe)
    1. Produzenten -> autotroph -> stellen durch Photosynthese Nahrungsgrundlage
    2. Konsumenten -> heterotroph 1., 2., (3.) Ordnung
    3. Destruenten -> zersetzen organische Substanzen zu anorganischem Material

Biologisches Gleichgewicht
stellt sich ein zwischen verschiedenen Arten in einem Ökosystem.
Gleichgewicht…
…ist störanfällig

-> es kann daraus ein “neues” Gleichgewicht entstehen

… ist “fließend” (periodische Schwankungen)
…beruht auf Selbstregulation
Ökosysteme, die artenarm sind, zeichen sich aus durch massenhaftes

Karnivor: Fleischfresser
Herbivor: Pflanzenfresser

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