Genregulation – Das Operon Modell

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Operon Modell cc-by

Das Operon Modell zeigt einen Ansatz zur Genregulation, zum Beispiel die Substratinduzierte Genregulation.

Dabei wird ein Repressor exprimiert, der sich an ein Regulatorgen koppelt und so verhindert, das ein Abschnitt von Genen exprimiert werden.

  • Promoter: Erkennungsregion
  • Operator: Anlagerungsmöglichkeit für Repressor
  • Strukturgene: zu regulierender Genabschnitt
  • Repressor: Regulator-Protein,
Durch dieses Modell können bei Zellen, je nach Zustand, Aufgaben und Milieu verschiedene Gene exprimiert werden. So werden also jeweils nur ein Teil der in der DNA verschlüsselten Enzyme genutzt.
Bei der Substratinduzierten Genregulation oder auch der Substratinduktion wird das Enzym bei der Anwesenheit des zu verarbeitenden Substrats gebildet. Ein gutes Beispiel für  Substratinduktion
ist das Lactose-Operon bei E. coli.
Eine weitere Möglichkeit der Genregulation ist die Endprodukthemmung, bei der Repressor inaktiv vorliegt, bis ein Überschuss des Stoffwechselprodukts vorliegt. In diesem Fall wird der Repressor aktiv und das betreffende Enzym wird nicht weiter exprimiert.

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