Adaptive Radiation am Beispiel der Lemuren

Definition: Adaptive Radiation beschreibt die Auffächerung einer Art in mehrere Unterarten, die mit unterschiedlichen Spezialisierungen besser für bestimmte Biotope geeignet sind.

In der Entwicklung der Lemuren fand die Adaptive Radiation folgendermaßen statt:
Die Lemuren besiedelten den, aufgrund der Abspaltung von Afrika freien Raum auf Madagaskar und pflanzten sich dort ohne jegliche Internspezifische Konkurrenz fort.
In der Population kam es aufgrund von intraspezifischer Konkurrenz zu einem Selektionsdruck, unter diesem erwiesen sich verschiedene Variationen, die durch Mutation und Rekombination entstanden, als Selektionsvorteil.
Präadaptive Selektionsvorteile durch Merkmale, die zu einer besseren Eignung in anderen Biotopen auf Madagaskar wie zum Beispiel  dem Hochwald führten, erlaubten eine Besiedlung des Gebietes durch die betreffenden Tiere.
Disruptive Selektion führte zu einer Abspaltung der neuen Population bis sie soweit isoliert war, das sie als neue Art zählte.
Es findet somiteine Kontrastbetonung statt, die wegen Konkurrenzvermeidung einen Selektionsvorteil bietet. Somit entstehen auch unterschiedliche Präferenzen auf Nahrung und Nacht bzw. Tagaktivität.
Eine unterschiedliche Nahrungszusammensetzung vermeidet, dass die beiden Tiere konkurrieren.
So können auch mehrere Arten im selben Lebensraum koexistieren, da aufgrund der fehlenden Konkurrenz keinen Nachteil daraus entsteht.

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