Evolution

Evolution

Evolution ist immer noch eines der biologischen Menschheitsthemen: Auch über 150 Jahre nach Charles Darwin und seinem Werk „Vom Ursprung der Arten“. In die Theorie der Evolution fließen Kenntnisse aus allen Bereichen der Biologie ein. Dabei war die Forschung anfangs vor allem von Naturbeobachtungen abhängig. Phänotypische Ähnlichkeiten sowie ein vergleichbarer Körperbau bei verschiedenen Arten, legt einen gemeinsamen Ursprung nahe. Dachte man anfangs noch, die Weiterentwicklung der einzelnen Arten beruhe auf der Weitergabe von Modifikationen zur Anpassung, trug Darwin schließlich zur Durchsetzung einer Theorie bei, die auf Mutation und natürlicher Selektion beruht. Die Mutation, als sprunghafte Veränderung des Erbguts, schafft neue Allele und somit veränderte Eigenschaften. Wenn diese veränderten Eigenschaften sich besser in die Umwelt einordnen, erhalten die entsprechenden Lebewesen einen entscheidenden Vorteil. Die Folge: sie geben ihr Erbgut häufiger weiter. Hier kommen biotische und abiotische Selektionsfaktoren zum Tragen.

Evolutionstheorien
Lamarck (1744-1829)
•    Tiere haben „inneres Bedürfnis zur Vollkommenheit“
•    durch veränderte Umweltbedingungen entstehen neue Bedürfnisse
•    häufiger Gebrauch der Organe -> Ausbildung dieser
•    Nichtgebrauch -> Rückbildung
•    Inkonstanz der Arten -> Es gibt keine konstanten Arten sie -> entwickeln sich weiter
•    Weitervererbung erfolgt, wenn beide Elternteile das Merkmal aufweisen.

Darwin (1809 – 1884) 

Charles Darwin

Charles Darwin

•    Grundvarianz der Arten -> Selektionsvorteile o. Nachteile -> bessere oder schlechtere Chance auf Fortpflanzung
•    „Survival of the Fittest“ -> der am besten Geeignetste überlebt eher
o    Selektion
•    Der am besten Geeignete gibt im höheren Maße seine Merkmale an die Folgegeneration weiter.
Synthetische Evolutionstheorie
Die Synthetische Evolutionstheorie ist die aktuelle Theorie, die anerkannt ist.

Wichtige Evolutionsfaktoren sind:
Mutation
Rekombination
Selektion
Gendrift
Genfluss

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